Bergsport in Brasilien gilt unter Touristen als Geheimtipp

Veröffentlicht: 6. Mai 2015 - 05:14h | Aktualisiert: 6. Mai 2015 - 05:14h | Kategorie: Brasilien Reise-News

Weltweit gilt Brasilien bei Kletterfreunden noch als Geheimtipp. Allerdings hat es für Anhänger des Bergsportes Einiges zu bieten, wie auch bei der “2. Semana Brasileira de Montanhismo“ (Brasilianische Woche des Bergsportes) deutlich geworden ist. Sie hat am Fuße des berühmten Zuckerhutes in Rio de Janeiro stattgefunden und Bergfreunde von Nah und Fern angezogen.

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Mit Kletterwettbewerben, Bergfilmen unter freiem Himmel, Workshops, Vorträgen und Klettertouren hat die 2. Semana Brasileira de Montanhismo auch dieses Mal wieder zahlreiche Bergfreunde nach Rio de Janeiro gezogen. Ein Ziel des Eventes war es, den Bergsport in Brasilien weiter auszubauen. Mit ihrer bergigen Landschaft und ihren Felsgipfeln bietet Rio de Janeiro den Naturfreunden die einzigartige Möglichkeit, in einer traumhaften Kulisse und gleichzeitig in einem urbanisierten Gebiet dem Klettersport zu fröhnen.

Escalar (Klettern), Boulder, Rapel (Abseilen an Wasserfällen), Trekking und Bergwandern stehen in dem südamerikanischen Land erst am Anfang. Anders als in Europa sind Berge, Felsen und Gipfel nicht überlaufen. Häufig beginnt das Abenteuer schon beim Anstieg zum begehrten Felsparadies, der so manches Mal entlang von schmalen Pfaden mehr als einen Tag in Anspruch nimmt. Mit ausgebildeten Führern lässt sich das Hindernis fehlender Wegmarkierungen überwinden.

Gleichzeitig gibt es aber auch leicht erreichbare Kletterparadiese wie im Bundesstaat Minas Gerais oder im Süden des Landes, in Bento Gonçalves. Die Region ist mit ihren Canyons, Höhlen und Wasserfällen bekannt unter Abenteuertouristen und Bergsportlern.

Im Bundesstaat Paraná wird die Bergsaison offiziell am Muttertagswochenende eröffnet. Der Bergkomplex Morumbi und Pico do Paraná sind dort einige der Attraktionen. Auf ihre Kosten kommen Kletter- und Naturfreunde aber auch im tropischen Norden Brasiliens. Eins der berühmtesten Ziele ist dort der Tafelberg Monte Roraima an der Grenze zu Venezuela.