Birdwatching als Touristenattraktion

Veröffentlicht: 27. August 2015 - 14:16h | Aktualisiert: 27. August 2015 - 14:17h | Kategorie: Brasilien Reise-News

Hiker watching through binoculars wild birds in the jungle. Bird watching tours

Birdwatching – Fotoliasoft_light / Fotolia.com

In Brasilien wird auf das Birdwatching gesetzt. Mit seinen etwa 1.900 Vogelarten und zahlreichen Parks bietet sich das südamerikanische Land für Hobbyornithologen und Naturfreunde geradezu an. Mehr als 50 Ziele für den Ökotourismus haben sich zudem bereits auf die Besuche der Vogelfreunde spezialisiert.

Das biologische Reservat von Sooretama im Bundesstaat Espírito Santo ist eins der vielen Beispiele, in denen die Vogelbeobachter auf ihre Kosten kommen. Auch im Nationalpark Ubajara in Ceará gibt es speziell geschulte Parkbetreuer, die den Touristen und Naturfreunden mit Tipps und Führungen zur Seite stehen.

Über 400 verschiedene bisher registrierte Vogelarten vereint der Chapada Diamantina im Bundesstaat Bahia. Beobachtet werden können dort Vögel aus verschiedenen Biomen wie der trockenen Caatinga, dem Atlantischen Regenwald und dem Cerrado.

Bereits seit 20 Jahren gilt dort das Kolonialstädtchen Lençóis mit seiner “Casa da Geleia” als strategischer Punkt für das Birdwatching. Zu den Routen der Vogelbeobachter zählen ebenso Morro do Pai Inácio in Palmeiras, Mata do Remanso und die Siedlung Barro Branco.

In der Stadt Maceió können seltene Vogelarten mitten in der Stadt beobachtet werden. Nahe dem Zentrum bietet dort ein 84 Hektar großer Park ein wahres Paradies für Tier und Mensch. Der Park umfasst Reste des Atlantischen Regenwaldes und ist Heimat etlicher bedrohter Tier- und Vogelarten.

Aber auch die größte Feuchtsavanne der Welt, das Pantanal, und der Amazonas-Regenwald ziehen mit ihrem enormen Artenreichtum Birdwatcher an. In der Amazonas-Hauptstadt Manaus nehmen sich drei für dieses Hobby ausgebildete Führer den Touristen an. Vom Museu da Amazônia (Musa) aus können die Vögel hoch über den Baumwipfeln beobachtet werden. Möglich macht dies der 40 Meter hohe Turm.