Brasilianische Nationalparks verzeichnen Besucherrekorde

Veröffentlicht: 26. Februar 2015 - 14:55h | Aktualisiert: 26. Februar 2015 - 14:55h | Kategorie: Brasilien Reise-News

Scenic Rio View, Mountains, Favela, City Skyline, OceanDie Nationalparks Brasiliens ziehen von Jahr zu Jahr mehr Besucher an. Neue Besucherrekorde sind 2014 gleich in mehreren Nationalparks des südamerikanischen Landes verzeichnet worden. An erster Stelle steht dabei der Nationalpark Tijuca in Rio de Janeiro, der im vergangenen Jahr 3,1 Millionen Naturliebhaber und Touristen angezogen hat.

Wohl kaum ein Land bietet só viele unterschiedliche Landschaften wie Brasilien. Üppige Regenwälder, die karge Caatinga, das Cerrado, Dünenlandschaften, Halbwüste und das Pantanal, das größte Feuchtgebiet der Welt faszinieren jährlich tausende Menschen. Mit der Ausweisung zum Nationalpark sind Teile dieser Biome unter Schutz gestellt. Viele der Parkanlagen sind ebenso Besuchermagnete, wie der Nationalpark Tijuca in Rio de Janeiro, dessen Wanderpfade immer wieder atemberaubende Ausblicke auf die Stadt am Zuckerhut bietet. Ein beliebtes Ziel unter den Touristen sind ebenso die einzigartigen Wasserfälle im Nationalpark Iguaçu, der im vergangenen Jahr über 1,5 Millionen Menschen angezogen hat.

Laut der Welttourismus Organisation ist der Tourismus in der Natur ein internationaler Trend. Das spiegelt sich auch bei den Zahlen in Brasilien nieder. Nach Angaben des Tourismusministeriums ist haben im Jahr 2006 etwa 1,9 Millionen Menschen die Nationalparks des Landes besucht. Im Jahr 2013 waren es bereits über sechs Millionen. Verglichen mit anderen Ländern, wie den USA, sind die Besucherströme in den Schutzeinrichtungen noch gering. Doch ist der Ausbau der Infrastruktur zu und in den Parks als Priorität im nationalen Tourismusplan angegeben.

Dass mit der Verbesserung der Zugänglichkeit der natürlichen Attraktionen die Besucherfrequenz erhöht werden kann, zeigt das Beispiel des Nationalparks Chapada dos Veadeiros, in dem 2014 39.000 Touristen gezählt wurden, während es 2013 nur 10.000 waren. Um den Naturliebhabern einen besseren Service bieten zu können, werden mittlerweile nicht nur die Parkmitarbeiter, speziell geschult. Vielmehr unterstützt das Tourismusministerium ebenso Maßnahmen zur Einbindung und Vorbereitung der Bevölkerung in den Siedlungen in Parknähe.