Brasilien wartet zu Ostern mit Schokoladenfestival und fruchtigen Ostereiern auf

Veröffentlicht: 17. März 2015 - 06:18h | Aktualisiert: 17. März 2015 - 06:18h | Kategorie: Brasilien Reise-News

cocoaZur Osterzeit hat Brasilien einige süße Überraschungen zu bieten. Besichtigt werden können Schokoladenfabriken und Kakaoplantagen. Im Süden des Landes gibt es sogar das erste Schokoladenfestival. Abgesehen davon eignet sich die Osterzeit auch, um einige der zahlreichen Früchte des vielfältigen Landes zu probieren. Viele der großen Schoko-Ostereier werden nämlich mit den Früchten aus dem Amazonas-Urwald, dem Cerrado oder dem Atlantischen Regenwald gefüllt.

Angebaut wird der Kakao in Brasilien vor allem im Nordosten und im Norden. Berühmt für seine Schokoladenspezialitäten ist aber auch der Süden des Landes. Im südbrasilianischen Gramado gehören gleich 30 Schokofabriken zu den touristischen Sehenswürdigkeiten, in denen Führungen und auch Kostproben geboten werden. Erstmals gibt es dieses jahr dort auch ein eigenes Schokoladenfestival mit Workshops und Veranstaltungen für Jung und Alt.

Rund um die Produkte der göttlichen Frucht dreht sich auch der Ostermarkt in Curitiba. Dort sind 28 ”artesãos culinários” vereint, die selbstgemachte Pralinen, Kuchen, Lutscher und die verschiedensten Ostereier mit der Schokolade als wichtigster Zutat anbieten.

Eine Besonderheit ist der Osterbaum in Pomerode. Der 15 Meter hohe Baum wird mit 80.000 ausgeblasenen Eiern geschmückt. Kunsthandwerkermärkte, Radausflüge und etliche kulturelle Veranstaltungen runden das Programm ab.

In der Kakaostadt Ilheus im Bundesstaat Bahia kann die älteste Schokoladenfabrik des brasilianischen Nordostens besichtigt werden. In Läden und Marktbuden werden zudem zu jeder Jahreszeit Schokospezialitäten angeboten. Dort gibt es auch Ostereier mit Füllungen aus den ausgefallensten Früchten wie der Palmenfrucht Açai, der Cupuaçu oder der Pitanga. Auch die würzige Caja, die kirschartige Grumixana und die Pequifrucht reichern die Schokoladeneier an.