Fluggesellschaften bauen Verbindungen nach Brasilien aus

Veröffentlicht: 10. April 2015 - 13:19h | Aktualisiert: 10. April 2015 - 13:19h | Kategorie: Brasilien Reise-News

Flugzeuge am BodenDie brasilianische Fluggesellschaft TAM hat angekündigt ihre Angebote in Europa und Brasilien auszubauen. Geschehen soll dies unter anderem in Zusammenarbeit mit der spanischen Airline Iberia. Auch die Norwegian Air plant, künftig den südamerikanischen Markt abzudecken und Flüge von skandinavischen Städten und London aus nach Brasilien anbieten.

TAM und Iberia bieten bereits seit einiger Zeit Flüge von Europa nach Brasilien an. Jetzt wollen sie noch stärker zusammen arbeiten. Verbindungsflüge von Madrid, São Paulo und Rio de Janeiro aus sollen dabei künftig mit dem jeweiligen Code der anderen Fluggesellschaft ausgestattet werden. Auf diese Weise können Passagiere der Tam beispielsweise mit einem einzigen Ticket Verbindungsflüge von Madrid mit der Iberia nach Rom, Zürich oder Düsseldorf nehmen.

Gleiches gilt für Kunden der Iberia, die beispielsweise von Madrid nach São Paulo fliegen und von dort aus mit der TAM nach Belo Horizonte, Brasília, Fortaleza, natal, Salvador, Florianópolis, Curitiba, Manaus, Porto Alegre oder Recife. Auch sie benötigen künftig nur ein einziges Ticket.

Ab 1. Oktober werden Iberia und TAM zudem von Barcelona aus unter einem gemeinsamen Code starten. Beide Unternehmen gehören der Allianz Oneworld an, an der sich mehrere Airlines beteiligen, um mit Kooperationen ein breiteres Spektrum an Flügen anbieten zu können.

In den südamerikanischen Markt investieren will auch der Billigflieger Norwegian Air. Er hat Direktflüge von Oslo, Stockholm, Kopenhagen und London aus nach Brasilien, Indien und Südafrika angekündigt. Die Routen sollen bis Ende 2016 eingerichtet werden. Der genaue Zeitpunkt sei von der Auslieferung der Boeings Dreamliner abhängig, heißt es von der Pressestelle der norwegischen Fluggesellschaft. Die Norwegian Air setzt derzeit sieben Dreamliner bei ihren internationalen Flügen ein. Weitere zehn sollen 2015 und in den kommenden Jahren ausgeliefert werden.