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Gelbfieber: Gesundheitsbehörde gibt Entwarnung

Veröffentlicht: 10. September 2017 - 10:33h | Aktualisiert: 10. September 2017 - 10:33h | Kategorie: Brasilien Reise-News

Foto: Alexander Raths/Fotolia.com

Die Gelbfiebergefahr in Brasilien ist gebannt. Laut dem brasilianischen Gesundheitsministerium sind seit Juni keine neuen Erkrankungsfälle mehr registriert worden. An der Impfempfehlung für bestimmte Regionen des Landes wird dennoch festgehalten, um eine neue Eidemie zu vermeiden und die Verbreitung des Krankheitsauslösers einzuschränken.

Ende vergangenen Jahres hat das Auftreten von Gelbfieberfällen in ländlichen Bereichen des Bundesstaates Minas Gerais für Aufsehen gesorgt. Kurz später wurden auch Fälle aus den Bundesstaaten São Paulo, Rio de Janeiro und Espírito Santo vermeldet. Der Schwerpunkt lag indes vor allem in bewaldeten Regionen Minas Gerais.

Der Bundesstaat sowie Espírito Santo wurden von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Gelbfieber-Risikogebiet eingestuft.

Von den weit über tausend Verdachtsfällen wurden vom Gesundheitsministeriums zwischen Dezember 2016 und August dieses Jahres in ganz Brasilien 777 Gelbfieberfälle bestätigt. An der Krankheit gestorben sind laut der Behörde 261 Menschen. Nach offiziellen Angaben waren von den über 5.500 Munizipen des Landes lediglich 184 betroffen.

Von der Weltgesundheitsorganisation WHO war Besuchern der betroffenen Gebiete eine Impfung mindestens zehn Tage vor Reisebeginn empfohlen worden. Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist indes nicht für die Einreise nach Brasilien vorgeschrieben. Für über 60-Jährige wird eine Impfung wegen möglicher Nebenwirkungen zudem nur nach vorheriger Absprache mit dem Hausarzt empfohlen.

Übertragen wird das Gelbfieber über den Stich einer Mückenart. Bei einem vorgesehenen Besuch in Waldgebiete sollten deshalb Repellente und langärmlige Kleidung mit in den Koffer.