Kleinod “Encontro das Águas“ zieht das ganze Jahr über Touristen an

Veröffentlicht: 13. September 2015 - 11:07h | Aktualisiert: 13. September 2015 - 11:07h | Kategorie: Brasilien Reise-News

In vielen Kanten und Ecken Brasiliens gibt es etliche Besonderheiten zu entdecken. Das gilt auch für die Region Araguaia beim “Encontro das Águas“ (Treffen der Gewässer) im Bundesstaat Mato Grosso. Noch wird die Region touristisch vor allem von Einheimischen und Besuchern aus benachbarten Bundesstaaten frequentiert, wie eine Studie zeigt. Jetzt werden allerdings Anstrengungen unternommen, um auch Touristen aus anderen Regionen anzuziehen.

RIO ARAGUAIA Foto: Juca Varella/FOTOS PÚBLICAS

Rio Araguaia – Foto: Juca Varella/FOTOS PÚBLICAS

Zu bieten hat die Region “Encontro das Águas“ mit den beiden Flüssen Garças und Araguaia einiges, wie die Professorin Rita Maria de Paula Garcia der Universität Mato Grossos (Unemat) in ihrer Studie aufführt. Vor allem der Parque Municipal das Àguas Quentes (Heißquellenpark) gilt als Anziehungspunkt für Touristen. Aber auch die malerischen Wasserfälle des staatlichen Parkes Serra Azul sowie die außergewöhnlichen Sandstrände der beiden Flüsse locken das ganze Jahr über Touristen an, wie Paula Garcia ausführt.

Noch stammen 90 Prozent der Touristen aus den Bundesstaaten Mato Grosso und Goiás. Darüber hinaus waren die meisten der 1.140 Befragten Personen angereist, um Freunde oder Familienangehörige zu besuchen.

Doch ist das Potential der zur Region gehörenden Munizipien Barra do Garças, Pontal do Araguaia und Aragaraças hoch, wie in der Studie betont wird. Was fehlt ist allerdings eine bessere Infrastruktur und mehr Professionalität im touristischen Bereich.

Erkannt wurde dies ebenso von der Regierung des Bundesstaates Mato Grosso, die bereits Verbesserungen angekündigt hat, wie die Errichtung eines Veranstaltungszentrum, die Revitalisierung des Uferstreifens am Porto do Baé und die Wiedereröffnung des Parques da Serra Azul.

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