Mato Gross do Sul als Modell für Ökotourismus ausgezeichnet

Veröffentlicht: 26. November 2014 - 05:38h | Aktualisiert: 26. November 2014 - 07:03h | Kategorie: Brasilien Reise-News

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer brasilianische Bundesstaat Mato Grosso do Sul gilt weltweit als eins der zehn besten Reiseziele für den Ökotourismus. Nun hat er eine weitere Auszeichnung erhalten, die während des Tourismus-Festivals in Gramado übergeben worden ist. Hauptattraktion in der Region ist das südliche Pantanal. Das größte Feuchtgebiet der Welt zieht jährlich tausende Touristen aus dem In- und Ausland auf der Suche nach Natur, Erholung und Abenteuer an.

Die Kleinstadt Bonito ist dabei zum besten Ziel für nachhaltigen Ökotourismus gewählt worden. Nicht umsonst trägt die Gemeinde den Namen „Schön“. Malerische Wasserfälle, Höhlen, glasklare Seen, Flüsse und die Landschaft des Pantanal sind einige seiner einmaligen Attraktionen. Im April dieses Jahres hat dort ebenso die Weltkonferenz zum Ökotourismus stattgefunden.

Mato Grosso do Sul wurde vom internationalen Rat für nachhaltigen Tourismus als Modell für Ökotourismus empfohlen. Er gewinnt in Sachen Tourismus immer mehr an Gewicht. Im Jahr 2013 besuchten 2,2 Millionen Brasilianer und Ausländer den an der Grenze zu Bolivien und Paraguay gelegenen Bundesstaat. Die Zahlen sind dabei steigend. Im Jahr 2007 wurden beispielsweise nur 990.000 gezählt. Dass dem so ist, dazu tragen unzählige private und staatliche Initiativen bei.

Ausgezeichnet wurde auch die Präsidentin der Tourismus-Stiftung Mato Grosso do Suls, Nilde Clara de Souza Benites Brun, für ihre herausragende Arbeit zur Stärkung der Reisebranche. Sie hat zudem bereits im September von der Zeitschrift Brasil Travel News eine Prämie erhalten.