Pantanal und Bonito zu Top-10 des Abenteuer- und Ökotourismus gekürt

Veröffentlicht: 28. April 2016 - 11:35h | Aktualisiert: 28. April 2016 - 11:35h | Kategorie: Brasilien Reise-News

Foto: Alaor Filho / Fotos Públicas

Foto: Alaor Filho / Fotos Públicas

Das Munizip Bonito und das Ökosystem Pantanal sind in die Liste der Top-10 Reiseziele der “Adventure Travel Trade Association“ (ATTA) aufgenommen worden. Das größte Feuchtgebiet der Welt und die Region um die Stadt Bonito zählen schon jetzt unter Öko-Touristen und Natursuchenden als touristischer Geheimtipp.

Der Öko- und Abenteuertourismus bewegt jährlich weltweit für 265 Milliarden US-Dollar Umsatz, ATTA-Präsident Shannon Stowell bei der ersten Adventure Week im Pantanal ausgeführt hat. An dem internationalen Seminar haben mehrere Einrichtungen und Journalisten aus der ganzen Welt teilgenommen.

Ziel war es unter anderem, die einzigartige Feuchtsavanne mit ihren touristischen Attraktionen vorzustellen, damit sie künftig auch in anderen Ländern stärker beworben werden kann.

Stowell versteht den Öko- und Abenteuertourismus als Verbindung zwischen Wirtschaft und Umweltschutz. Darüber hinaus werde das Selbstwertgefühl der Bevölkerung der Region erhöht. Dass mit der Stärkung der Tourismusbranche auf nachhaltige Weise ebenso der Naturschutz gefördert wird, darauf wird bereits in verschiedenen Studien verwiesen.

Auch Stowell betont einmal mehr, dass die Bevölkerung durch die Anerkennung ihrer Region durch die Touristen zum Erhalt der Natur und Artenvielfalt animiert werden.

Das Seminar zur internationalen Promotion des Öko- und Abenteuertourismus hat parallel zur Adventure Week Pantanal & Bonito stattgefunden. Diskutiert wurden dabei Möglichkeiten der Bewerbung der Region.

Mit über 170.000 Quadratkilometern und damit einer Fläche mehr als viermal so groß wie die Schweiz ist das Pantanal das größte Feuchtgebiet unseres Planeten. Es beherbergt etwa 3.500 Pflanzenarten, 656 verschiedene Vogelarten, 325 Fischarten, 159 Säugetiere, 98 Reptilien und 53 Amphibienarten. Von einer amerikanischen Zeitschrift wurde es 2014 zur besten Region der Welt für die Beobachtung von Wildtieren gewählt.