Rio de Janeiro bietet mit „Trilha Transcarioca“ 180 Kilometer Wanderwege

Veröffentlicht: 25. Februar 2017 - 11:01h | Aktualisiert: 25. Februar 2017 - 11:01h | Kategorie: Brasilien Reise-News

Tijuca Park Wasserfall – Foto: sabiá brasilinfo

In der Stadt Rio de Janeiro wird am 11. Februar der größte Wanderpfad Brasiliens eingeweiht. Er umfasst 180 Kilometer und führt von den Traumstränden Rios über historische Stätten bis hin in den Atlantischen Regenwald. “Trilha Transcarioca“ heißt das Netz von Wanderwegen, das Barra de Guaratiba in der Westzone der Stadt mit dem Zuckerhut in der Südzone verbindet.

Die Wege sind in 25 Wanderangebote unterteilt und führen durch sechs verschiedene Schutzgebiete, wie dem Nationalpark “Tijuca“, dem staatlichen Park “Pedra Branca“ oder dem “Monumento Natural dos Morros do Pão de Açúcar”.

Die Idee zur Zusammenführung der Wanderwege geht ins Jahr 1990 zurück. Ausgeführt wurde sie erst jetzt, Dank der Beteiligung und dem Einsatz von über tausend ehrenamtlichen Helfern, den Parkbetreibern und verschiedenen Institutionen.

Angeboten werden Wanderungen für Jeden, von Schwierigkeitsgraden, die mit “leicht“ eingestuft werden, bis hin zu anspruchsvolleren. Die Begehung des nur 1,6 Kilometer langen Pfades “Mesa do Imperador x Vista Chinesa“ dauert beispielsweise nur 40 Minuten.

Für den 13,4 Kilometer langen Wanderweg “Casa Amarela x Pau-da-fome“ sollten hingegen fünf Stunden eingeplant werden. Er gehört zur Kategorie “schwierig“ und führt unter anderem an zwei paradiesischen Wasserfällen vorbei.

Ein anderer mit gelben Schuhabdrücken markierter Wanderweg (2,1 km) beginnt am malerischen Strand “Praia Vermelha“ und bringt die Wanderer zu einem Aussichtsturm, von dem aus die Strände Botafogos bewundert werden können. Er befindet sich am Fuß des Zuckerhutes. Mit Kunstwerken und Grotten wartet der Weg vom Parque Lage zum Parque Catacumba auf.

Um Touristen und Naturfreunden bei der Auswahl des Wanderwegs zu helfen, ist eigens eine Homepage eingerichtet worden, auf der die einzelnen Pfade beschrieben werden. Bisher ist diese allerdings lediglich in portugiesischer Sprache gehalten.