Mietwagen

Veröffentlicht: 7. September 2008 - 10:16h | Aktualisiert: 15. September 2013 - 13:17h | Kategorie: Brasilien Reise-Tipps

Das Fernstrassennetz Brasiliens ist mit 1.940.400 km das zweitlängste der Welt. Davon sind rund 200.000 km geteert oder gepflastert, aber ein weit grösserer Teil sind Erdpisten.

Auf den brasilianischen Fernstrassen “Rodovias” gilt Rechtsverkehr. Die Fernstrassen sind in folgende Nummern unterteilt:

Fernstrassen mit den Nummern 000 – 099
führen nach Brasília

Fernstrassen mit den Nummern 100 – 199
verlaufen von Norden nach Süden

Fernstrassen mit den Nummern 200 – 299
verlaufen von Westen nach Osten

Fernstrassen mit den Nummern 300 – 399
verlaufen diagonal (von Nordwest nach Südost oder von Nordost nach Südwest)

Fernstrassen mit den Nummern 400 – 499
Sind die unwichtigen Strassen, sie verbinden meist nur eine Stadt
mit einer grösseren Fernstrasse in der Nähe.

Neben der offiziellen Bezeichnung sind Strassen/Strassenverbindungen vielerorts auch noch nach berühmten Persönlichkeiten benannt.

Selbst am Steuer, ist der Strassenverkehr vor allem in den Metropolen gefährlich und riskant. Dies gilt besonders dann, wenn man die Sprache und die brasilianischen Eigenheiten nicht kennt – und ganz besonders nachts, da viele Brasilianer die Scheinwerfer ihres Autos abends erst gar nicht einschalten. Radfahren ist für einen “Gringo“ noch gefährlicher und sollte garnicht erst in Betracht gezogen werden.

Strassenbeschilderungen sind in Brasilien äusserst mangelhaft und der Strassenbelag an vielen Stellen von Schlaglöchern übersät – dies macht eine Autofahrt auch auf den Überlandstrecken zu einem ernsten Risiko. Deshalb überlassen Sie lieber das Fahren den Einheimischen – benutzen Sie Taxis oder Überlandbusse !

Ein leidiges Thema kann die Begegnung mit der Militär- oder Bundespolizei werden. Selbst ein gültiger internationaler und in Portugiesisch beglaubigter Führerschein ist keine Gewähr dafür, dass Ihr Fahrausweis nicht eingezogen wird und nur gegen einen Subordinationsbetrag wieder ausgelöst werden kann!

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Internationale und nationale Mietautofirmen gibt es an jedem Flughafen. Wichtig: Informieren Sie sich über die jeweilige Treibstoffart Ihres Fahrzeugs, denn neben den gängigen Kraftstoffen Benzin und Diesel ist in Brasilien das aus Zuckerrohr gewonnene Äthanol sehr verbreitet.